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Doch viel wertvoller als dieser Titel ist wohl die Arbeitsstelle bei A+S Consult GmbH in Sankt Petersburg. Schon immer hatte ich davon geträumt im Ausland zu arbeiten - und dass das für Deutsche zu normalen Bedingungen auch in Sankt Petersburg / Russland möglich ist, habe ich mir lange nicht so richtig vorstellen können. In dem Land, wo meine liebste Jenja wohnt ... in dem Land, wo es so endlos viel schöne Natur gibt ... in dem Land, wo ich sogar in meinem Arbeitsfeld 'Verkehrsplanung' noch am Anfang der Entwicklung stehe!!!
Am 4. November ging es früh um 6:30 Uhr mit einem voll beladenen Auto zusammen mit meinem Vati zum Flughafen Berlin-Schönefeld. Dort haben wir dass, was bisher noch nicht in den Skisack zu den Skiern, beziehungsweise in den großen Rucksack passte, zusammen mit dem Fahrrad in den riesigen Karton gelegt. Alles im allem hatte ich wohl leicht über 100 kg Gepäck mit ... zum Glück wurde bei Germanwings dies nicht gewogen, sondern einfach nur durch das Sperrgepäck durchgewunken (ich hatte natürlich je 25 € für Skier- und Fahrradtransport bezahlt und konnte somit auch theoretisch 95 kg mitnehmen!). Dieses Mini-Umzugsgepäck soll nun ausreichen über den Winter.
Petersburg begrüßte mich mit weißem Puder überall und Sonnenschein. Richtig schöner Winter bei -8°C. Am Flughafen in Petersburg war dann natürlich der riesige Fahrradkasten schon aufgegangen und alles durcheinander gefallen. Zum Glück aber haben sich alle Sachen wieder eingefunden. Abgeholt wurde ich mit dem Auto von Wladimir - dem Repräsentanzleiter. Er staunte ersteinmal nicht schlecht, als der das Gepäck sah. Mit etwas zirkeln haben wir sogar alles in die A6 Limousine reinzirkeln können.
Abends traf ich mich noch mit Denis mein alter Freund hier in Sankt Petersburg. Der Plan ist, mit ihm zusammen in eine Wohnung zu ziehen. Dann wird es wenigstens nicht so langweilig für mich und komme etwas unter das russische Volk. Bei einem gemeinsamen Abendbrot in einer "Kartoffelstube" haben wir das Wiedersehen gefeiert."
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3. November - mein Fluggepäck auf einem Haufen, noch ohne Fahrrad |
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4. November - den Transport hat meine Fahrradkiste natürlich nicht ganz überlebt - dennoch ist alles da was drinn war |
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