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aufgeschrieben von Christian Böttger
Ich bekomme Besuch von 8 Freunden aus Deutschland. Sie alle wollen einmal richtig Sibirien, einmal richtig Winter spüren. Gleich bei ihrer Ankunft auf dem Novosibirsker Flughafen erfahren sie, was -30°C bedeuten. Ersteinmal zeige ich ihnen Novosibirsk - das ist schnell gemacht, da hier kaum besonderes aufzufinden ist. Erst als wir in den Eisskulpturenpark gehen ist der Spass kaum zu bremsen. Hier gibt es richtig lange Eisrutschen die man sich auf Sitzkissen hinabstürzt - da bemerkt man gar nicht die Temperaturen von -25°C. Nachmittags fahren wir dann völlig erschöpft mit dem bequemen 'Intourist-Ikarus' nach Tomsk.
In Tomsk erwarten uns 3 geführte Tage durch die Stadt und den russischen Alltag von Jenja und ihren Kommilitoninnen Ksenia, Tanja, Natascha, Lena. Als besonderes Highlight besuchen wir die Krüger-Bierbrauerei in Tomsk - lecker war die Verkostung des ungefilterten Biers. Was natürlich nicht fehlte, waren die ständigen Kampanien (Essgelage) bei den Russen zu Hause. Eindrucksvolle Tage, für die vielen, die noch nie in Russland waren.
Es folgten nun ersteinmal 2 ruhige Tage - mit dem Zug fahren wir direkt aus Tomsk nach Irkutsk. Unserer Gruppe hat sich nun auch noch Jenja, Tanja und Natascha, sowie Torsten aus Novosibirsk angeschlossen. Viele kannten den Mythos 'Transsibirische Eisenbahn' und können sich nun etwas unter 'im-Zug-reisen' in Russland vorstellen. Da wir etwas im Platzkartij-Wagen verteilt waren, kommen wir gezwungenermaßen in Kontakt mit den anderen russischen Mitreisenden. In Irkutsk fahren wir gleich weiter mit einem Minibus zur 300 Kilometer entfernten Baikalinsel Olchon.
Da der Baikalsee mittlerweile richtig dick zugefroren ist, fahren wir mit dem Minibus auf der offiziellen Strasse über das Eis zur Insel. Auf Olchon haben wir bei Nikitas homestay (www.olkhon.info) in Chuzir für 5 Tage Quartier bezogen. Hier gibt es Vollpension in typischen russischen Holzhäusern - ein wirklich weiter zu empfehlende Herberge, mit sehr kommunikativen Betreibern, molliger Ofenwärme, sehr viele leckere Fischspeisen, Banja (russische Sauna) und guten Tipps für Ausflüge. Das Wetter ist erste Klasse: immer windstill und klar, sowie Temperaturen zwischen -20°C und -36°C. Zwei Ausflüge unternehmen wir mit russischen Geländewagen um an das entfernte Nordkap der Insel sowie an entlegene Aussichtspunkte auf den grossen Baikalsee zu gelangen. Mit Skier und zu Fuss über das Eis erkunden wir das kleine Meer und dessen Steilküste. Immer wieder beeindruckend sind die riesigen Eiszapfen durch die Brandung und riesige Eishöhlen.
Auf dem Rückweg besuchen wir für einen Tag Irkutsk und setzen uns wieder mit dem Zug Richtung Novosibirsk in Bewegung. Dort endet für Martin, Cornelia, Tobias, Claudia, Torsten (Schnubbelchen), Christian DÄ, Torsten, Sebastian und Steffen der Urlaub.
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Flughafen Novosibirsk |
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bei mir in der Wohnung übernachten Tobi, Claudi und Sebastian - Ksenia und Jenja helfen beim Essen |
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auf dem Weg zur Datsche von Ksenia |
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Rundgang in der Tomsker Brauerrei |
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im Zug von Tomsk nach Irkutsk haben wir 30 Stunden Zeit |
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Jenja beim knappern typischer russische Zugernährung - Hühnchen |
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in den Bergen gibt es richtig wenig Schnee, geschuldet den über 300 Sonnentagen |
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in Chuzir gibt es keinen Strom, und damit viel Holzfeuerung |
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Christian DÄ testet sich beim Eislecken auf dem Baikal |
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Blick entlang der östlichen Steilküste zum Nordkap der Insel |
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meterhohe Eiszapfen bilden sich an der Steilküste |
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Abendlicht auf dem Eis |
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die Temperaturen zwischen -15°C und -35°C machen allen etwas zu schaffen |
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Eiszapfen an der Decke einer Höhle |
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da sieht man förmlich den Wind und die Kälte im Gesicht |
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Schnee- und Eisblumen |
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richtig eingepackt lässt es sich auch ertragen |
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überall muss man die Kamera hinhalten - die Natur hat sich angerichtet |
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Blick in den Ort |
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immer wieder ist dieser Schamanenfelsen sichtbar |
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Torsten (ebenfalls Student in Novosibirsk), Steffen und Natascha |
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Dampf |
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das Hexenhaus |
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vom der Schlafstätte geht es mit dem Taxi eng zum Bahnhof |
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